„. . . helft, wo ihr könnt und verschließt nicht eure Augen vor den Nöten eurer Mitmenschen, dann wird mein Licht eure Dunkelheit vertreiben wie die Morgensonne und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt …“ (Jesaja 58, 7-8)
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Rundbriefe |
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Liebe Freunde unserer Arbeit, Sie haben Interesse an unserer Arbeit in Guinea? Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und haben Sie teil an den Erlebnissen und Berichten aus Guinea. Herzliche Grüße von |
Persönliche RundbriefeBestellung und Versand der persönlichen Rundbriefe der Missionare Martin & Alice GrubeDie persönlichen Rundbriefe der Missionare versenden wir nur per Brief oder per eMail, da sie z.T. sehr persönliche Dinge enthalten. Schreiben Sie uns Ihre Post- oder eMail-Adresse oder bestellen sie direkt per eMail |
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Famlie Grube |
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Öffentlicher Rundbrief Dezember 2009 |
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In diesen Sommer waren wir für drei Monate in Deutschland. Wir verbrachten eine schöne Zeit und besuchten viele Gemeinden. Im Gepäck hatten wir viele gute Nachrichten, was Gott alles in den letzten Jahren in Labé / Guinea getan hat.
Labé ist mit seinen 350.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt im Land und als Hochburg des Islams bekannt. Trotzdem gedeiht und wächst unsere Gemeinde. Es ist die erste Gemeindegründung, die in Labé in den letzten 50 Jahren gelang. Ansonsten gibt es nur eine Katholische und eine Evangelische Kirche, die noch vor der Unabhängigkeit des Landes entstanden sind. Wir konnten sogar vor einen Jahr eine neue Gemeinde in der Nachbarpräfektur Tougué gründen (85 km von Labé entfernt). Dort gab es noch nie eine Gemeinde. Unter den 25.000 Einwohnern haben wir keinen Christen gefunden. Nach einem Jahr Arbeit tauften wir dort 18 Neubekehrte. Dort hat uns die Stadt 3.000 qm Land gegeben, um eine christliche Schule zu bauen. Das schönste an unserer Missionsarbeit ist, dass Menschen durch Gottes Liebe verändert werden. Jeden Monat berichten Gemeindemitgliedern von Wundern und Gebetserhörungen. Diesen Sonntag kam eine Frau am Ende des Gottesdienstes nach vorne. Sie hatte einen Traum gehabt und war deswegen heute zum ersten Mal zur Gemeinde gegangen. Auf die Frage, ob sie jetzt ihr Leben Jesus geben wollte, antwortete sie: „Was für eine dumme Frage, nach dem was ich im Traum erlebt habe, weiß ich, dass ich Jesus brauche!“
Unsere christliche Schule in Labé spielt in der Missionsstrategie eine wichtige Rolle. Schließlich gelten Christen im Allgemeinen als Feinde. Durch den Kontakt zu den Schülern und Eltern ist daraus aber eine große Wertschätzung geworden. So waren viele bei der Schulgründung vor sieben Jahren noch sehr misstrauisch. Bei der Schuleröffnung hatten wir nur zwei Schüler. Heute haben wir mehr Anfragen als freie Plätze verfügbar sind. Für dieses Jahr rechnen wir mit 320 Schülern in den acht Schulklassen.
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Zwischendurch nutzen wir die Zeit für ein wenig Kultur. So machten wir Ausflüge nach Wittenberg, Dresden, Hamburg mit einer Hafenrundfahrt und Berlin mit Besuch im Parlament.
Nach 40 Predigtterminen und 10.000 km waren wir aber froh, wieder nach Guinea zurück zu dürfen. Leider hat sich die politische Lage in Guinea drastisch verschlechtert. Am 28.September kam es bei einer Demonstration zu Ausschreitungen, bei denen ca. 150 Menschen ums Leben kamen. Frauen wurden vergewaltigt, Geschäfte geplündert. Dieses Ereignis warf die ganze Nation in einen Schockzustand. Es herrscht nun die Angst, dass sich der Konflikt zu einem ethnischreligiösen ausweiten könnte. Viele Europäer haben Guinea wegen der unsicheren Lage schon verlassen. Wir in Labé spüren diese Angst am meisten, da wir, eine Handvoll Christen, mitten unter Muslimen leben. An einem Sonntag fiel sogar die Katholische Messe aus, weil sie Angst vor Angriffen der Moslems hatten. Es war unter diesen Umständen schwieriger für uns, in diesem Land zu arbeiten. Ein Lehrer hat seinen Dienst an unserer Schule gekündigt, das eine Familie Angst hatte, in Labé zu leben. Auch bei unserem Projekt des Kirchenbaus in Labé müssen wir sehr weise vorgehen, um die Bevölkerung nicht zu provozieren. In Tougué werden unsere christlichen Sendungen im Radio nicht mehr gesendet. Gott aber hat unser Schreien gehört, und es ist inzwischen im Lande wieder ruhig.
Seid alle herzlich gegrüßt, |
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Öffentlicher Rundbrief Juni 2009 |
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![]() Martin lehrt bei einer Konferenz |
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Seid alle herzlich gegrüßt, Martin und Alice Grube mit Immanuel, Marie und Ferdinand |
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Öffentlicher Rundbrief Dez. 2008„Also auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen war, so sprechet:Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren!“ (Lukas 17, 10) |
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| Dieser Vers erinnert uns, das alles, was wir tun und erreichen, nicht ununser Verdienst ist, noch durch unsere Kraft und Anstrengungen zustande kommt, sondern durch seine Gnade.
In den letzten Wochen und Monaten hatten wir viel Grund zur Freude. Hier einige Zeugnisse, was Gott getan hat:
Thierno trafen wir im Gefängnis. Seine Bekehrung verwirrte viele dort, da er den Koran in Gambia und Marokko studiert hat. Er war der gelehrteste Moslem im Gefängnis, und wenn er sagt, dass die Christen die Wahrheit sagen, dann überzeugt das viele dort. Nach seiner Entlassung führte sein Weg direkt zur Gemeinde. -- Auch Moussa trafen wir im Gefängnis, er interessierte sich zuerst nicht fürs Evangelium, aber das änderte sich, als sich sein taubes Ohr nach Gebet öffnete. Die Frau vom Chauffeur des Universitätsdirektors war jahrelang verheiratet, ohne Kinder zu haben. Sie suchte Hilfe bei allen möglichen Zauberern, Medizinmännern, Scharlatanen und Ärzten. Zuletzt kamen sie zur Gemeinde, nun ist sie im vierten Monat schwanger. Andere wurden geheilt oder von Dämonen befreit. Es kommen immer öfters Moslems aus unserer Nachbarschaft, um Gebet für ihre Probleme zu erbeten. Ich bin erstaunt, dass Gott oft in ihren Leben Wunder tut, obwohl sie sich nicht bekehren wollen. Diese neue Öffnung der Moslems geht allerdings nicht ohne Verfolgung. Schon einige bekehrte Moslems haben Schwierigkeiten in ihrer Familie bekommen. -- Im März hatten wir unsere erste Hochzeit in der Gemeinde organisiert. Wegen des Platzmangels fand die Eheschließung mit anschließender Feier im Amphitheater statt. Es ist der größte Saal der Stadt, und es kamen 400 Personen. Da über die Hälfte der Gäste Moslems waren, wurde die Hochzeit zu einer Evangelisationsveranstaltung.
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Im Juni hatten wir unsere Schulabschlussfeier (siehe Titelbild). Wegen der angespannten Lage im Land haben alle Schulen drei Wochen früher als normal geschlossen. Unsere Schule war die einzige, die ein Abschlussfest organisiert hat. Die Eltern waren sehr zufrieden mit der Schulausbildung. Wir hatten 240 Schüler in sechs Klassen. Die Schule hat einen so guten Ruf, dass man sein Kind zur Vorschule bringen muss, um später einen Platz in der Grundschule zu bekommen. Nun sind wir dabei, die letzten zwei Klassenräume auf unserem Grundstück zu bauen. Es ist ein großer Moment für uns zu sehen, dass das, was wir vor 5 Jahren mit einem Klassenraum angefangen haben, nun fertig wird. Wir sind Gott sehr dankbar für seine Treue. Vielen Dank für alle freudigen Geber und Beter für die Arbeit in Guinea. Die neue Arbeit in Tougue geht auch voran. Im Juni hatten wir die erste Wassertaufe.
Im Hauskreis sind nun über 14 Personen, bis auf den Pastor und seiner Frau, alles neu Bekehrte. Die meisten davon Moslems. Unter ihnen eine ehemalige islamische Zauberin.
Im Mai haben wir auf unserem Grundstück einen Brunnen gegraben. Selbst das wurde zum Zeugnis, da sich der Brunnengräber bekehrt hat. Auch hat niemand in der Stadt geglaubt, dass wir auf Wasser stoßen würden, da das Grundstück auf einer Anhöhe liegt. Nach 12m Graben durch Felsen kam zur Freude aller Wasser hervor. Nun bleibt die Herausforderung, auch in Tougue eine christliche Schule zu Ehren Gottes zu bauen. Wir hoffen, mit dem Bau noch dieses Jahr beginnen zu können. Seid alle herzlich gegrüßt, Martin und Alice Grube mit Immanuel, Marie und Ferdinand |
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Öffentlicher Rundbrief Mai 2008„Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden. Wie sollen sie ihn aber anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Wie sollen sie aber glauben, wenn sie nichts von ihm gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht ausgesandt werden?“ (Röm10,13-15) Die Logik des Paulus ist einfach: ohne Prediger keine Christen. Diese Tatsache erfuhren wir, als wir eine neue Gemeinde in Tougue gründeten. Ende Dezember sandten wir ein Missionsehepaar nach langen Vorbereitungen in die Nachbarstadt Tougue aus.
Dort fanden wir nur einen einzigen Christen von unter 25.000 Einwohnern. Was uns aber schockierte war, zu sehen, wie im Laufe der Jahre fast alle Nicht-Moslems zu Moslems wurden. Tougue ist eine Präfektur, und damit arbeiten hier viele Beamten, auch aus der christlichen Waldregion Guineas. Wegen der völligen Abwesenheit von Gemeinde, Missionaren und sonstigen christlichen Aktivitäten sind diese fast alle auch zu Moslems geworden. Wenn wir nicht missionieren, tut es ein anderer! Tougue liegt 85 km östlich von Labe, mit dem Auto sind es 3 Stunden. Es ist eine der unterentwickeltsten Regionen des Landes.
Durch die fehlende Infrastruktur hat die Stadt einen dörflichen Charakter, und die Armut ist überall gegenwärtig. Das Paradoxe ist, dass hier die größten Bauxitreserven der Erde liegen. Der Beginn der neuen Arbeit in Tougue war sehr spannend. Die ersten Monate hielten wir die Gottesdienste unter freien Himmel ab. |
Die Gemeinde hat inzwischen 12 Mitglieder (alle sind Neubekehrte). Eine Frau wurde von Sinusitis (chronischer Stirnhöhlenentzündung) geheilt, und wir planen die erste Wassertaufe im März. Das größte Wunder hat Gott aber bei den Autoritäten der Stadt getan. Diese haben uns ein Grundstück von ca. 3.000 qm für den Bau einer Kirche, einer Christlichen Schule und erster Gottesdienst in Tougue einer Pastorenwohnung gegeben. Das Grundstück liegt hinter dem Rathaus, also im Stadtzentrum. Dieser Akt der Autoritäten einer Mission gegenüber ist einmalig in dieser Hochburg des Islams. Nun wollen wir diese Gelegenheit nutzen, um bald mit dem Bau einer christlichen Schule zu beginnen, damit wir effektiv und andauernd von der Liebe Gottes Zeugnis geben können. Eine Liebe, die so viele Moslems suchen. Einen Nachtrag zur Weihnachtsaktion in Labe möchte ich euch gerne noch geben.
Unsere Kinderclubs in den Stadtteilen haben sich seitdem verdoppelt. Auch das Verhalten der Mitarbeiter hat sich seitdem verändert. Sie sprechen nun mit viel mehr Selbstbewusstsein und Autorität. Vorher waren sie oft eingeschüchtert, weil sie von Moslems beschimpft und verfolgt wurden. Nun kommen zu den Kinderclubs auch immer mehr neugierige Jugendliche und sogar Erwachsene. Preis dem HERRN. Vielen Dank für alle eure Gebete und Unterstützung! Betet weiter für Frieden im Land, Schutz und Bewahrung für die ganze Familie und für Finanzen für Tougue. Martin und Alice Grube mit |
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Öffentlicher Rundbrief Januar 2008Dank der Weihnachtsaktion, die von Liebe in Aktion in Deutschland ausging, hattenwir dieses Jahr ein besonderes Weihnachtsfest. Wir entließen unsere Schüler mit einer schönen gemeinsamen Feier in die Ferien. Am letzten Schultag wurden Spiele gemacht, ein Film über Jesus angeschaut, die Weihnachtsgeschichte erzählt und die Geschenke verteilt. Das gefiel nicht nur den Kindern ,auch die Eltern waren angetan, dass ihre Kinder beschenkt von der Schule kamen. Am meisten hat sich unser Kinderevangelisationsteam über die Weihnachtsunterstützung gefreut.
Wöchentlich werden in 10 Kinderclubs über 300 Kinder in den verschiedenen Stadtteilen evangelisiert. Es kommen viele Kinder aus armen Familien, und viele gehen nicht zur Schule. Hier war die Freude über die Geschenke besonders groß. Wir verteilten Bonbons, Kekse und Sardinen in Dosen. |
Natürlich haben wir die Kinder derGemeinde nicht vergessen, und auch sie haben ihren Teil abbekommen. Insgesamt haben wir 620 Keksrollen, 300 Dosen Sardinen, unzählige Bonbons und über 600 Kindertraktate verteilt. Wir danken allen Spendern ganz herzlich!
Für eine neue Arbeit in Tougue haben wir ein einheimisches Missionspaar entsandt. Der Zustand der Straße ist so, dass man für die 85 km ca. 3 Stunden benötigt. Unter den 25.000 Einwohnern von Tougue gibt es nur einen Christen! Es ist der Präfekt derStadt. Wir haben also offene Türen! Martin und Alice Grube mit Die persönlichen Rundbriefe der Missionare versenden wir nur per Brief oder per eMail, da sie z.T. sehr persönliche Dinge enthalten. Schreiben Sie uns Ihre Post- oder eMail-Adresse oder bestellen sie direkt per eMail |
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Mission hatte von je her das Ziel,
Menschen aller Rassen, Kulturen,
Gesellschaftsschichten und Religionen
die Liebe Gottes vor Augen zu malen.
Sie sollen ihn als treuen und fürsorglichen
Vater erleben! Mit obigen Worten zeigt
Jesus, dass der Weg, um dieses Ziel zu erreichen,
nicht nur in Worten bestehen kann,
sondern dass gerade unsere Werke hierfür
entscheidend sind. Diese Erkenntnis war
auch maßgeblich für die Namensgebung
unserer Mission „Liebe in Aktion“ e.V.