© 2007-2011 Copyright LIEBE IN AKTION E.V. Ulm, Germany, Design: Multimedia-Bachor

Rundbriefe

Liebe Freunde unserer Arbeit,

Sie haben Interesse an unserer Arbeit in Italien und Albanien? Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und haben Sie teil an den Erlebnissen und Berichten aus diesen Ländern.

Herzliche Grüße von
Rino & Renate

 

 

Bestellung und Versand der persönlichen Rundbriefe der Missionare Rino & Renate Benincasa

Die persönlichen Rundbriefe der Missionare versenden wir nur per Brief oder per eMail, da sie z.T. sehr persönliche Dinge enthalten. Schreiben Sie uns Ihre Post- oder eMail-Adresse oder bestellen sie direkt per eMail

Öffentlicher Rundbrief
2011 Juni

ALBANIEN / ITALIEN

"…und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und warten der Dinge, die kommen sollen auf Erden..." (Luk. 21, 26)

...wir warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit das großen GOTTES und unseres Erlösers, JESUS CHRISTUS." (Titus 2, 13)

Die Ereignisse in der Welt überschlagen sich, und täglich erreichen uns erschreckende Nachrichten.

Unruhen in Albanien - Demonstrationen
Auch hier in Albanien herrschen wieder Unruhen. Die Unzufriedenheit nimmt zu. Die steigenden Lebensmittelpreise tragen dazu bei, denn die Löhne und die Renten steigen nicht. Keine soziale Unterstützung. Bei der ersten Demonstration, die in Tirana stattfand, stand ich gerade an der Bushaltestelle und wartete auf den Bus. So war ich praktisch mittendrin. Viele Menschen marschierten friedlich auf der Straße - dann fielen Schüsse, Autos brannten.... Es war schlimm, einige wurden sogar erschossen. Ich war froh, dass wir unversehrt mit dem Bus abfahren konnten.

 

Kinderhort und Hausbesuche
Bei einem leckeren Imbiss mit den Kindern sagte einer von den kleinen Jungs zu mir: "Ich möchte heute den ganzen Tag hier bleiben. Gestern Mittag haben wir so sehr darauf gewartet, dass Papa uns etwas zu essen bringt. Als er dann endlich kam, hatte er nichts und war selbst hungrig. Er hatte keine Arbeit gefunden."
Es ist schlimm, so etwas aus Kindermund zu hören. Obwohl wir wissen, dass viele Väter täglich am Straßenrand mit ihren Werkzeugen auf Arbeit warten, erschüttert es uns immer wieder, bei den Hausbesuchen die Not zu sehen. Wir sind Euch für die kontinuierliche Unterstützung sehr dankbar. Nur dadurch können wir mit Lebensmittel und Sachspenden helfen.

Wunderbare Gebetserhörung
Seit einigen Jahren beten so viele Gotteskinder für die offizielle Anerkennung der "Evangelikalen" in Albanien. Vor ein paar Monaten bekamen wir nun die Mitteilung: "Die Albanische Evangelische Allianz wurde von der albanischen Regierung offiziell anerkannt. Das bedeutet die rechtmäßige Anerkennung als religiöse Gruppe, mit gleichen Rechten wie Katholiken, Griechisch Orthodoxe, Muslime und dem Bekatasi-Islam. Es war ein langer Weg für die evangelische Allianz in Albanien, doch die vielen Bemühungen und Gebete haben sich gelohnt."

Bitte denkt weiterhin an uns im Gebet!

Vielen Dank.
Renate und Rino Benincasa

     

Video von Mai 2011

Öffentlicher Rundbrief
2010 Dezember


Rino & Renate und Kinder aus der Ecclesia-Gemeinde in Durres

 

ein Bericht von Renate Benincasa

Jeden Nachmittag und samstags kommen zwischen 20 und 30 Kinder ins Missionshaus. Das aktuelle Thema lautet: "Der gute Hirte kennt seine Schafe bei Namen" und "Wie kannst du die Stimme des Hirten hören?" So lernen die Kinder, dass die Bibel Gottes "Stimme" ist. Der Psalm 23 und Johannes 10 sind die beliebten Bibelstellen dazu. Unsere Weihnachtsfeier war dann ein richtiger Höhepunkt. Die Geschenke von Liebe in Aktion löste bei den Kindern eine Riesenfreude aus.

In den letzten Wochen haben wir jeden Mittwoch Evangelisation. Meist kommen ca. 50 Erwachsene. Dabei zeigen wir ansprechende, evangelistische Filme. Wir beten inständig, dass die Menschen das Wort Gottes in ihren Herzen aufnehmen. Viele sind tief in Tradition, Aberglauben und Atheismus verstrickt. Bei älteren Menschen beobachten wir, dass sie es sehr schwer haben zu vergeben. Erlebtes Böses können sie nicht vergessen. Die jüngeren Menschen, die Jesus als ihren HERRN aufgenommen haben, "kämpfen" mit dem ständigen Druck der Familienangehörigen und ihrer Tradition. Die meisten jungen Mädchen haben wir sogar im Laufe der Zeit wieder "verloren", da sie verheiratet wurden und nicht mehr kommen durften, viele junge Männer dagegen gehen ins Ausland zum Arbeiten. Ein Anruf aus Rumänien von Lori war dagegen eine echte Ermutigung. Schon als 2-jähriges Mädchen kam sie in unsere Versammlung. Heute studiert sie Medizin in Rumänien und liebt nach wie vor den Herrn Jesus und nennt die Bibel ihr Lieblingsbuch.
Die vielen Armen sind sehr dankbar für die Hilfsgüter. Bei unseren Hausbesuchen bringen wir meist nicht nur das Wort Gottes, sondern auch Brot gegen den Hunger.

Der HERR JESUS sagt uns in seinem Wort: "Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat." (Sprüche 19, 17).

 

Das ist eine sehr ermutigende Verheißung für alle, die Gutes tun.
So kommt seit einem Jahr eine Frau mit ihrer Tochter und Schwester in die Gottesdienste. Zwei ihrer Kinder (8 Jahre, 12 Jahre alt) sammeln täglich aus den Abfällen Dosen und Aluminium, um ihre Mutter zu unterstützen.

Leider wird dadurch die Schule vernachlässigt. Ihre Schwester lebt mit ihrem behinderten Mann im Gartenhaus, dessen Fenster mit Plastikfolien versehen sind. Verheerende Verhältnisse! Da freuen sich die Familien über die geringste Hilfe wie Lebensmittel, Hygieneartikel und Schulmaterial für die Kinder. Es ist sehr traurig, aber viele zwingen ihre Kinder, Eisen zu sammeln, oftmals auch zu stehlen. Einige unserer Kinder dürfen deshalb immer seltener in die Kinderstunde kommen. Bitte betet für diese Jungs!

Einem älteren Mann, der schon einige Monate in den Gottesdienst kommt, konnten wir für beide Ohren ein fast neues Hörgerät schenken. Er bedankte sich überglücklich bei uns: "Oh, ich kann plötzlich alles so gut hören!! Danke, danke…!"

Während in der Hauptstadt Tirana die Opposition gegen die Regierung demonstrierte, haben wir am 1. Mai im Missionshaus zur Evangelisation eingeladen und intensiv für die Regierung und die Politiker gebetet, aber auch für Freiheit des Evangeliums. Wenn wir Christen nicht für die Obrigkeit beten, wer dann? Viele waren über unsere Gebete verwundert.
Auf einer Evangelisations-Konferenz in Durres konnte Renate mit Zeugnis und Liedern die Herzen vieler Frauen so berühren, dass sie beim Zuhören weinten. Nun beten wir, dass der Geist Gottes an ihnen wirkt und dass sie JESUS als ihren HERRN annehmen.

Wir danken für alle Gebete und finanzielle Unterstützung! Wir grüßen Euch herzlich
Renate und Rino Benincasa

     
 

Öffentlicher Rundbrief
Dezember 2009

Der heiße Sommer ist nun vorbei, und es ziehen öfters dunkle Wolken am Himmel auf. Da wir ja sehr oft mit dem Schiff fahren, wissen wir, wie überraschend schnell sich das Meer verändern kann.


Ecclesia-Gemeinde in Durres

 

ein Bericht von Renate Benincasa

So ist es oft auch im Glaubensleben. Davon handelt ein neues Lied von Renate: „Im Leben ist es oft wie auf dem Meer, seine Wellen werfen dich hin und her.“ Wenn der Zweifel aufkommt, fühlst du dich hin und her geworfen. Wie wichtig ist es dann,dass wir einen sicheren Halt, ja einen ANKER haben! Diese Sicherheit, gerade in der Krisenzeit, ist und bleibt: der HERR JESUS CHRISTUS. Er hat die Macht, die Meereswogen zu stillen. Wenn wir IHM vertrauen,hilft ER uns auch durch die tiefen Wasser der Probleme und Nöte.

Gerade vor ein paar Tagen besuchten wir in Durres ein Ehepaar, das wir schon seit einigen Jahren kennen. Sie haben einen netten 7-jährigen Sohn. Wir überlegten, was wir der Familie als Geschenk von der Mission mitbringen könnten. Außer Literatur dachten wir an eine große Schulmappe mit Buntstiften, Bleistiften usw. für das Kind und einige Lebensmittel. Nach der freudigen Begrüßung berichtete uns die junge Frau von einem eben beendeten „Ehestreit“ wegen finanziellen Dingen. Der Sohn braucht doch so nötig eine neue Schulmappe, und das Geld ist total knapp. Natürlich haben sie auch gebetet, dass GOTT ihnen doch helfen würde, aber geglaubt . . . ? Nun holten wir die neue Schulmappe aus der Tüte. Die junge Frau hat vor Freuden fast geweint: „Hat Gottes Euch denn ins Ohr geflüstert, dass die Mappe unser Gebet und Streitgrund war?“


Renate singt mit den Kindern

Der Junge war natürlich überglücklich und schrieb sofort seinen Namen in die Schulmappe. Für manche scheint es eine kleine Sache zu sein, aber für diese Familie war es ein großes Problem. Unser HERR JESUS ist so treu und möchte nicht, dass seine Kinder im Unfrieden leben. Dann hatten wir die Möglichkeit, einige Lieder mit der Gitarre zu singen. So konnten wir sie ermutigen mit Wort und TAT. Wir erlebten hier, was in Phil. 4,18 steht: „…eure Gaben (eure Unterstützung und Spenden) sind ein süßer Geruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig…“ Der Apostel Paulus schrieb dies aus Dankbarkeit gegenüber den Philippern, die ihn immer wieder unterstützten. Auch wir möchten Euch gerade in der Krisenzeit mit diesem Vers für die Unterstützung danken. Der HERR JESUS vergelte es Euch reichlich! Im Sommer wurde erst einmal wieder das Missionshaus renoviert.

 

ISchon seit langem tropfte es bei Regen von der Decke, und wir waren es müde, mit Schüsseln in den verschiedenen Räumen sitzen zu müssen. Alles wurde feucht und unangenehm, auch die Gesundheit litt darunter. Nun war der heiße Sommer ideal für diese Reparaturarbeiten.

Vor ein paar Wochen kamen schon die ersten „Prüfungen“ bei starkem Regen. Wie froh sind wir, dass die Kinderräume wieder benutzt werden können, ohne dass man „nasse“ Füße bekommt. Bis zum Sommer hatten wir jeden Vormittag den Kinderhort im Missionshaus. Dies hat sich nun geändert, es gibt den Kinderhort nicht mehr, sondern wir haben jetzt jeden Nachmittag ab 14:00 Uhr für die Kinder geöffnet. Samstags machen wir weiter wie bisher, auch am Morgen. So haben wir auch keine Schwierigkeiten mit den Behörden.


Hausbesuch bei einer älteren Dame

Der Gottesdienst ist sehr gut besucht, und fast jeden Sonntag sind neue Personen dabei. Einmal im Monat haben wir einen „Solidaritätstag“. Wir helfen ca. 70 bedürftigen Familien mit Hilfsgütern und Lebensmitteln wie Öl, Reis, Nudeln, Zucker, Shampoo . . .

Wer sind für jeden dankbar, der uns dabei unterstützen möchte. Nun ist ja auch bald wieder Weihnachten, und die Kinder haben wie immer große Erwartungsfreude auf ein Weihnachtspaket. Wir möchten bereits jetzt allen danken, die uns dabei mithelfen!

Wir wünschen Euch eine gesegnete Adventszeit und ein gesegnetes Neues Jahr 2010.
Wir grüßen Euch herzlich
Renate und Rino Benincasa

     
 

Öffentlicher Rundbrief
Juni 2009

Im Kinderhort ist jede Hilfe willkommen! Zum Jahresende haben wir wieder 60 Familien mit großen Hilfsgüterpaketen durch Eure Gaben beschenken dürfen.



beim Weihnachtsspiel


Glückliche Kinder kommen aus der Gemeinde

Die Kinder waren sehr gut vorbereitet für das Weihnachtsfest. Es ist für sie und die Teenies schon normal, fast jeden Sonntag im Gottesdienst mitzuwirken. Es ist unser Anliegen, dass die Kinder ihren Eltern, oft alleinerziehende Mütter, das Evangelium auf kindliche Weise nahebringen.


Kinder mit Geschenktüten

Durch aktive Teilnahme prägt sich bei den Teenies das Wort Gottes, das sie täglich hören, tiefer in ihre Herzen. Wir beten, dass sie es nie vergessen werden. Sicher wird Gott sie in ihrem weiteren Lebensweg immer wieder daran erinnern können, denn bei uns ist nur eine "Durchgangsstation"!


Fröhlicher Gesang in der Gemeinde in Durres

 

In den letzten Januar-Wochen haben die Teenies mit Rino ein Anspiel intensiv vorbereitet: „Sieg über die Schlange (denTeufel) im Alltag!" Die Schlange kommt und will uns zur Sünde verführen. Sie tat es bei Eva und Adam. Sie ist hinterlistig, will zerstören und alle unglücklich machen. Die Kinder wurden sehr nachdenklich und erkannten, wie sie im täglichen Leben zur Sünde verführt werden.


Gemeinde in Durres

Nur Jesus Christus kann uns die Kraft geben, um der Sünde zu widerstehen. Hand in Hand mit JESUS haben wir SIEG! Es ist sehr wichtig mit den Kindern über alles zu reden, denn sie werden täglich mit viel „Schmutz“ konfrontiert. Es ist nicht einfach für Kinder- und Teenie-Herzen „sauber“ zu bleiben. So sagte ein 14-jähriges Mädchen zu mir: „Tante Renate, wäre ich doch in einer anderen Zeit geboren, wo es noch moralische Werte gab.“

Es gibt viele junge Menschen, die sich nach echten Werten und einem reinen Leben sehnen. Möge der ausgestreute Samen des Evangeliums bleibende Frucht bringen. Betet für die Kinder, ihre Eltern und für unsere Lehrerin Ranije und für uns alle.

Bitte betet auch für wahre Religionsfreiheit in Albanien, auch für Freiheit, das Evangelium uneingeschränkt zu verkündigen!!! Offiziell sind nur die katholische Kirche, die albanisch orthodoxe Kirche, die moslemische Gemeinschaft und die Bektashí (moslemische Sekte) anerkannt.

Danke! Wir wünschen Euch Gottes Segen.

SHALOM!
Renate und Rino Benincasa

     

Renate mit Lehrerin Ranije
 

Öffentlicher Rundbrief
Dez. 2008

 


Straßenkonzert mit Tony Anthony in Tirana

     

Mika, ein Missionar aus Finnland, den wir seit
einiger Zeit kennen, bat uns Tony Anthony in Albanien zu begleiten. Tony ist Italo-Chinese
und war dreimal Weltmeister in Kung Fu, aber was das Schönste ist, er ist heute ein überzeugter
Botschafter Jesu Christi. Tony hat ein Buch geschrieben: „Zähme den Tiger“ (auf Deutsch erhältlich). Seine ergreifende Lebensgeschichte
erreicht viele Menschen. Wir evangelisierten in
Gefängnissen, auf der Straße, im Kino usw., täglich bis drei Veranstaltungen und dann noch
Interviews.

Die Räume in den Gefängnissen waren immer überfüllt von freiwilligen Zuhörern. Nur in Tirana
war es erlaubt zu fotografieren.

 

Dort durften wir auch persönlich mit den Gefangenen reden. Möge der Herr Jesus Gnade schenken, dass das gehörte Evangelium Befreiung für ihre Seelen bringt. Sicher gehen wir sie wieder besuchen. Der geistliche Widerstand ist dermaßen groß in Albanien, und jeder von uns spürt ihn deutlich.

Nach der gemeinsamen Woche mit Tony machen wir nun wieder alleine weiter. Bitte betet weiterhin für Albanien, für uns und für Tony.

Es grüßen ganz herzlich,
Rino und Renate Benincasa

 
     
„Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“
(Matth. 5, 16)

Mission hatte von je her das Ziel, Menschen aller Rassen, Kulturen, Gesellschaftsschichten und Religionen die Liebe Gottes vor Augen zu malen. Sie sollen ihn als treuen und fürsorglichen
Vater erleben! Mit obigen Worten zeigt Jesus, dass der Weg, um dieses Ziel zu erreichen, nicht nur in Worten bestehen kann, sondern dass gerade unsere Werke hierfür
entscheidend sind. Diese Erkenntnis war auch maßgeblich für die Namensgebung unserer Mission „Liebe in Aktion“ e.V.