Rundbriefe
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Liebe Freunde unserer Arbeit,Sie haben Interesse an unserer Arbeit in Kamerun? Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und haben Sie teil an den Erlebnissen und Berichten aus Kamerun. Persönliche RundbriefeBestellung und Versand der persönlichen Rundbriefe von Missionar KlussmannDie persönlichen Rundbriefe der Missionare versenden wir nur per Brief oder per eMail, da sie z.T. sehr persönliche Dinge enthalten. Schreiben Sie uns Ihre Post- oder eMail-Adresse oder bestellen sie direkt per eMail Hans-Jürgen und Erika Klußmann berichten aus Batouri |
Hans Jürgen und Erika Klussmann waren vor ihrer Missionstätigkeit in der Gemeindeleitung der Gemeinde der Christen Ecclesia in Celle tätig und sind nun seit 1997 über "Liebe in Aktion e.V." in den Osten Kameruns (Batouri/Afrika) als Missionare ausgesandt.Der letzte Auftrag, den unser Herr Jesus seinen Jüngern bei seiner Himmelfahrt gab, war: siehe im Original-Bibeltext Mt.28, 18-19 Viele kleine Leute
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Öffentlicher Rundbrief |
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Nachrichten aus Batouri I"Werft dieses Vertrauen auf den Herrn nicht weg, was immer auch geschieht, sondern denkt an die große Belohnung, die damit verbunden ist! Was ihr jetzt braucht, ist Geduld, damit ihr weiterhin nach Gottes Willen handelt. DANN werdet ihr alles empfangen, was er versprochen hat." (Hebr. 10, 35-36)Fahrt mit Hindernissen In SEBC konnten wir ein Wohnhaus kaufen und zu einem Versammlungsraum umbauen. Am 27.02. fand dort der erste Gottesdienst statt. Betet für den jungen Gemeindeleiter AUBIN. Diese Gemeinde ist so weit entfernt, dass wir sie in der Regenzeit schwerlich besuchen können. An dem gleichen Sonntag starteten wir nach dem Gottesdienst in Richtung MAMBELE zu den Baka (Pygmäen). Dort sollte der lang geplante Open-Air-Evangelisationsabend mit Filmvorführung stattfinden. Und wieder gab es erst einmal viel "Gegenwind" zu bewältigen. Ein plötzlicher starker |
Alle Insassen waren engagiert im Gebet - Gott gab uns Gnade: wir landeten nicht umgekippt im Wald, sondern kamen mit stundenlanger Verspätung nachts schließlich in Mambele an. Leider war es für eine Veranstaltung zu spät. Es gab dort keine Elektrizität, und die Erde war total aufgeweicht, so dass wir beim Aussteigen im Matsch steckten. Wir trafen einige Christen, hatten eine Gebetsgemeinschaft und schliefen erst einmal. Am Morgen mussten wir weiter und verabredeten uns für eine Woche später auf dem Rückweg von SOCAMBO. Als wir in SOCAMBO ankamen, war der zukünftige Gemeindeleiter noch nicht eingetroffen, und das Holz für den Kirchenbau war auch noch nicht da. Aber wir konnten einen Platz für das Zelt finden und ein Grundstück für die Kirche kaufen. SOCAMBO ist ein Grenzort zum Kongo. Es gibt dort viele Bars, Prostitution und Zauberei, aber überall wurde deutlich wie sehr die Menschen das Wort Gottes erwarteten. Bereits am ersten Abend entschieden sich zahlreiche Erwachsene für Jesus. Tagsüber begann unser Team den Kapellenbau, und an dem folgenden Sonntag konnte die neue Gemeinde von ca. 30 Erwachsenen und vielen Kindern dort ihren ersten Gottesdienst feiern. Ihr Gemeindeleiter heißt Sylvian. Am 7. März konnten wir dann tatsächlich den Evangelisationsabend in Mambele halten. Es kamen ca. 250 Pygmäen aus der Umgebung. Gerade heute haben wir erfahren, dass sie inzwischen dabei sind, dort mit einfachem Baumaterial eine provisorische Kirche zu bauen. Am 9. März konnten wir in YOKADOUMA das Zelt aufbauen. Gleich am ersten Abend bekehrten sich ca. 70 Personen, und jeden Abend war das Zelt voll. Wir loben und preisen Gott für sein mächtiges Eingreifen in Yokadouma. Erika war besonders ermutigt, bei dieser Reise immer wieder junge Frauen und Männer zu treffen, die vor ca. 10 Jahren bei Kinderveranstaltungen ihren ersten Kontakt mit Jesus Christus hatten. So fuhren wir voller Freude zurück nach Batouri. Auf der Rückfahrt hatten wir 6 Pannen, aber das konnte unsere Freude nicht trüben. In Yaoundé konnte der LKW in der Hauptstadt repariert werden, und wir transportierten das nötige Baumaterial für die zwei neuen Klassenräume nach Batouri. In diesem Monat soll der Dachstuhl errichtet werden. Unsere bisherige Schulleiterin Stefanie Osthof ist nun aktiv in Deutschland in Kinder- und Jugendfreizeiten, Frauenfrühstück u.a. An ihre Stelle ist eine junge talentierte Kameruner Grundschullehrerin getreten. Sie heißt Beatrice und ist uns eine große Hilfe. Wir sind dankbar, dass es Euch gibt. Gott segne Euch für die Zusammenarbeit und die großzügigen Spenden, mit denen dieser Dienst hier nur möglich ist. Wir danken für Eure Unterstützung, Herzlichst Eure Missionare |
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Öffentlicher Rundbrief |
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![]() Kinderschar in Batouri |
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Nachrichten aus Batouri IDie Weihnachtsaktion Batouri 2009 hat vielen Menschen große Freude bereitet und Erleichterung in ihre schwierigen Umstände gebracht! Unsere Zielgruppe waren junge HIV–infizierte Witwen mit ihren Kindern, Aidswaisen, sehr arme Familien und mangelernährte Kinder in unserer Nachbarschaft. Mit Freude haben wir Fleisch, Milchpulver, verschiedene Lebensmittel, Petroleumlampen, Kleiderstoffe, Handtücher usw. gekauft, in Geschenkpapier eingepackt und für die Kinder Puppen oder Spielzeugautos dazugelegt. Meist fügten wir eine Petroleumlampe bei, weil es oft für arme Menschen ein Problem ist, im Dunklen zu schlafen. Da sie häufig in baufälligen Häusern wohnen und ringsherum die Gefahr von Schlangen usw. droht, ist dieses auch verständlich. Die Überraschung bei den Beschenkten war groß. Einige tanzten vor Freude! Vielen Dank an alle Spender, die geholfen haben zum Jahresende Licht, Hoffnung und Liebe in traurige Häuser zu senden. Auch in diesem Jahr wollen wir zu Weihnachten durch die Unterstützung von Liebe in Aktion wieder Geschenke an bedürftige Kinder und Familien verteilen. |
In dem zu Ende gehenden Jahr durften wir verschiedene Evangelisationen im tropischen Regenwald durchführen, durch die vor allen Dingen dahin dümpelnde Gemeinden neu belebt wurden. Der Heimataufenthalt von April bis Ende August war für uns eine große Stärkung, besonders für Hans-Jürgen, der sich einer Bruchoperation unterziehen musste. Hier in Batouri wächst unsere soziale Arbeit mit immer neuen Arbeitsgebieten, jetzt ein Alphabetisierungsprogramm, das von einem Kameruner Bruder betreut wird und zweimal wöchentlich stattfindet. Einer unserer Zivildienstleistenden, Jan Meyer, bot Computerkurse an. Unser "Haus für Jungen und Mädchen in Not" hat zurzeit 20 Kinder, die jüngsten Raul (7 Jahre) und Arlette (9 Jahre) sind Geschwister, deren Eltern an Aids gestorben sind. Unsere Grundschule "Espoir" in Batouri, die von Stefanie Osthof bis jetzt geleitet wurde, hat inzwischen 168 Schulkinder. Stefanie verlässt uns allerdings jetzt ganz, und so brauchen wir neue Lehrer. Außerdem wollen wir in einer dritten Phase diese Schule um zwei zusätzliche Klassenzimmer erweitern. Auch soll der Bau einer permanenten Schule in Domiaka für die Pygmäen in Angriff genommen werden. Wir danken für Eure Unterstützung, Herzlichst Eure Missionare |
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Öffentlicher Rundbrief |
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![]() Klassenraum im Bau in Domiaka |
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Nachrichten aus Batouri Im Sommer waren wir beide schwer erkrankt, aber Gott hat uns geheilt und gestärkt. Immer wieder erleben wir auch Bewahrung auf der Piste. Der Gelenkkopf am Missionsfahrzeug fiel nicht bei stundenlanger voller Fahrt runter, sondern erst als wir in der Nähe der Missionsstation an einer Kreu-zung zum Abbiegen standen.
Gerade haben wir im Jesaja 61 gelesen: „Der Geist Gottes, des HERRN ruht auf mir, denn der HERR hat mich gesalbt, um den Armen eine gute Botschaft zu verkündigen. Er hat mich gesandt, um die zu heilen, die ein gebrochenes Herz haben und zu verkündigen, dass die Gefangenen freigelassen und die Gefesselten befreit werden. . . ein Gnadenjahr des HERRN auszurufen.“ Wir sind dankbar, dass diese Gnade noch immer gilt! Gottes Geist leitet uns auch heute und gibt uns Kraft, den Armen in den entlegenen Dörfern und in den versteckten Hütten die frohe Botschaft von JESUS zu verkündigen! Wie dankbar machte es und, in die strahlenden Augen des kleinen, unterernährten Waisenjungen Hèrve zu schauen und zu beobachten, wie sein Gang durch die erfahrene Liebe Gottes fester wird. Er sendet uns, gebrochene Herzen zu heilen. Dies geschieht hier besonders im„Haus für Jungen- und Mädchen in Not“. Kinder und Jugendliche, die abgelehnt waren, erfahren hier Versorgung und Schutz. Gottes Liebe erreicht ihr gebrochenes Herz und stellt sie wieder her, so dass sie anderen mit Liebe und Offenheit begegnen können, weil ihre eigene Bitterkeit überwunden ist. Vor kurzem bezeugte uns eine junge Frau: „Durch Gottes Liebe wurde mein Herz geheilt, jetzt kann ich selbst lieben, und auch im Berufsleben klappt es!“ Auch werden wir immer wieder Zeuge, wie Gottes Geist Gefangene frei setzt und Fesseln zerreißt. Am Abend wurden wir gerufen. Mitten auf der Straße fanden wir ein Mädchen, das sich zwischen einer Menschenmenge schreiend am Bodenwand und ihre Kleidung zerriss. Im Namen Jesus wurde sie völlig normal. Jetzt geht sie regelmäßig zum Gottesdienst. Vor zwei Wochen wurden wir in Mbang Zeuge, wie Jesus einen durch Zauberei vom Tod bedrohten jungen Mann, der nicht mehr ansprechbar und zu keiner Antwort fähig war, befreite. Jetzt geht er wieder ganz normal zur Arbeit. STREIFLICHTER AUS DEN VERGANGENEN WOCHEN
Die Bewohner zeigten großen Eifer und bauten einen provisorischen neuen Unterrichtsraum. Mitten im Busch fanden wir dann einen jungen Christen mit Abitur und willigem Herzen, der jetzt als 2. Lehrer diese Pygmäenkinder dort unterrichtet. Er heißt Patrick Djadjang und sagte: „Ich möchte unbedingt meinen kleinen Geschwistern helfen, dass auch sie lesen und schreiben lernen.“ Dieses Schulprojekt wird von unserer Grundschule in Batouri aus mitbetreut. Im „Haus für Jungen- und Mädchen in Not“ konnten dieses Jahr 20 Kinder aufgenommen werden. Davon sind 6 Neuaufnahmen: |
Luc, Cedric, Raul, Arlette, Christelle und Emilienne. Jedes dieser Kinder brauchte wirklich einen Zufluchtsort. Besonders betet für unsere beiden Kleinsten Raul (7 J.) und Arlette (9 J.), sie sind Geschwister und haben ihre Eltern durch Aidsverloren. Ein Höhepunkt dieses Jahres war, dass Arsène und Martinez aus dem Jungenhaus ihr Abitur geschafft haben. Jetzt verlassen sie uns als junge entschiedene Christen mit einem Zeugnis über Gottes Liebe auf ihren Lippen. Vielen Dank allen, die diese Arbeit unterstützen, aber auch denen, die vor Ort tatkräftig mitgeholfen haben. Eine besondere Hilfe war für uns DANIEL KAISER, der hier den Anderen Dienst im Ausland (ziviler Ersatzdienst) leistete. Er hat mit seinem Fachwissen, die Sanitäranlage unserer Grundschule gebaut.
Ohne Unterbrechung reisten neue Helfer in Batouri an. Jan Meyer hat den ADiA angetreten. Er betreut hauptsächlich unsere Jungen und Mädchen, gibt Nachhilfeunterricht und bietet Kurse im Jugendzentrum „Bistro Shalom“ an. In Tamara Wahl, die für ca. 4 Monate bei uns bleiben will, haben wir ein Multitalent bekommen.
Es ist, als wäre sie schon Jahre bei uns. Immer wieder sehen wir, wie offen die Türen für das Evangelium in Kamerun sind, so wollten wir einen evangelistischen Abend in Mbang halten, aber die Behörden sagten uns: „Mbang braucht das Evangelium, warum wollen sie nur einen einzigen Abend, bitte richten sie doch noch einen zweiten Abend ein!“
Wir danken für Eure Unterstützung, Herzlichst, Eure Missionare
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Öffentlicher Rundbrief |
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Nachrichten aus BatouriMissionare Hans-Jürgen und Erika Klußmann mit Stefanie Osthof Im Januar hatten wir eine Evangelisation in Batouri / Stadtteil Trypano angekündigt. Gott hat Gnade geschenkt: Es gibt nun auch in diesem Stadtteil eine Gemeinde mit regelmäßiger Evangeliumsverkündigung. Inzwischen hat dort schon die erste Taufe statt gefunden. Unter den Taufkandidaten ist auch „Berlisse“, eine junge Frau, die sterbenskrank an unser Auto kam und um ein bisschen Brot bat. Nun nach ca. vier Monaten hat sie nicht nur täglich Brot, sondern auch ein neues Leben in Jesus gefunden. Alle, die sie kannten, sind erstaunt über die Veränderung in ihrem Leben. Die Moloundou-Tour mit Ziel Evangelisation, Kinderstundenleiterschulung und Hilfe bei Kirchengebäuderenovierung verlief planmäßig. Wir wollen an dieser Stelle auszugsweise Stefanie Osthofs Bericht einfügen: „Es ist Freitag, 23. Januar 2009 14.00 Uhr. Voll gepackt geht die Reise los! Im Auto sind: Hans-Jürgen Klußmann, der Regionalpastor, Maurer Rodrigue, Fanny und ich. Da Moloundou 430 km weit entfernt und die Straße eine Piste ist, werden wir die erste Nacht beim Pastor in Yokadouma (200km) verbringen. Unterwegs löst sich der Stoßdämpfer, der von Hans-Jürgen mühsam und behelfsmäßig wieder festgemacht wird. Spät abends kommen wir endlich an und werden mit einem Essen empfangen - wie die Gastfreundschaft in diesem Lande es verlangt. Mir wird bewusst, dass wir uns nun wirklich im Regenwald befinden: Es gibt Affe zu essen! Am nächsten Morgen wird erst einmal der Stoßdämpfer repariert, und um 11 Uhr geht es dann weiter nach Moloundou, einer kleinen Stadt, die im südlichsten Zipfel Ostkameruns im Regenwald liegt. Hier werden wir eine Woche lang bleiben. Nur ein Fluss trennt uns vom Kongo. Hier treffen wir viele Christen aus Moloundou und Umgebung, sie haben gerade eine 2-tägige Konferenz.
Am Dienstag fahren wir in das kleine Dorf Tembe, 18 Kilometer von Moloundou entfernt. Bereits unterwegs laden wir für das zweitägige Evangelisationsprogramm ein. Aus den Lautsprechern auf unserem Auto schallt das Lied „Il y a de l’espoir pour toi“ („Es gibt Hoffnung für dich!“) mit afrikanischem Rhythmus. Der uns begleitende Pastor aus Moloundou nimmt das Mikrofon und lädt zur Kinderstunde und zur Filmvorführung „Jesus von Nazareth“ am Abend ein. Direkt nach unserer Ankunft beginne ich mit dem Kinderprogramm, das von einem Christen der dortigen Gemeinde in die Stammessprache übersetzt wird. Ca. 60 Kinder hören gespannt zu und sind sehr offen für das Evangelium. Auch abends kommen viele Menschen, schauen aufmerksam den Jesus-Film an. Donnerstagmorgen fahren wir wieder nach Moloundou zurück. Am Nachmittag halte ich in einem anderen Dorf wieder ein Miniseminar mit den dortigen Kinderstundenleitern. Freitag und Samstag haben wir in einem anderen Dorf nochmals das gleiche Evangelisationsprogramm wie in Tembe. Dort habe ich einige Kinderstundenmitarbeiter, mit denen ich gemeinsam das Programm gestalte. Es ist schön mit ihnen zusammen zu arbeiten, ihnen neue Ideen für ihre Kinderarbeit zu geben und selber von ihren Gaben zu profitieren. Während unserer 10-tägigen Reise halte ich immer wieder inne und bin Gott so dankbar, hier sein zu dürfen. “In vielen größeren Orten des Regenwalds im Osten hat Peter Schneider bereits Kapellen gebaut; jetzt ist es eine Freude zu sehen, wie die Christen dort, besonders die Bakas (Pygmäen)sehr engagiert bei den Bauarbeiten helfen.
Der Schulbau in Batouri läuft sehr gut. Unsere Maurer arbeiten mit sehr viel Freude und Genauigkeit. Durch Peters Kurzbesuch bei uns bekamen wir fachmännischen Rat und Hilfe zum Weiterbau. Anfang April soll der Dachstuhl beim zweiten Bauabschnitt errichtet werden.
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![]() Eltern von Daniel Kaiser Im 21. Februar bekamen wir besonderen Besuch von Manfred und Renate Kaiser, die Eltern unseres Zivildienstleistenden Daniel Kaiser in Yaoundé. Vom ersten Tag an waren sie solch eine Ermutigung und Hilfe, nicht nur für Daniel, sondern für uns alle. Viele unserer Kameruner Freunde waren von ihrer „Elternliebe“ oder Familienbeziehung beeindruckt. Ende Februar besuchten wir unseren Präfekt (höchstes Landesoberhaupt in unserem Gebiet). Eigentlich war es ein einfacher Freundschaftsbesuch in seinem Büro. Er teilte uns dann mit, dass der Gouverneur (ähnlich wie Landesminister – zuständig für den gesamten Osten Kameruns) bei seiner Osttournee unsere
Schule, als einzige Schule inunserem Gebiet, am 13.März besuchen würde. Er würde nicht allein kommen, sondern in Begleitung von ca. 30 Autoritäten. Das stellte eine große Herausforderung und Möglichkeit zur Verkündigung des Evangeliums dar. Überraschend kam Peter Schneider am Abend vor dem Gouverneursbesuch bei uns an. Wir spürten einmal mehr, dass Gottes gütige Hand leitet, denn Peters Anwesenheit als Vorsitzender von „Liebe in Aktion“ war sehr wichtig.
Auch dass Manfred Kaiser als gelernter Küchenmeister gerade zu dem Zeitpunkt bei uns war und die Leitung des kalten Buffets übernehmen konnte, ist doch erstaunlich, oder nicht? Am Abend konnten wir beim Empfang im Hause des Präfekten ein Zeugnis für Jesus sein. So erleben wir immer wieder, dass Gott uns zur rechten Zeit die richtige Hilfe schickt: z.B. brauchten wir in Batouri dringend Rat von einem Physiotherapeuten für unseren Jorez. Eine „zufällige“ Begegnung mit einer jungen Deutschen, die für ein paar Wochen bei „Ärzte ohne Grenzen“ in Batouri mit hilft, war die Rettung. Sie war von Beruf Physiotherapeutin. Wir wissen uns von Gottes Güte getragen und sind uns seiner Hilfe gewiss. In der letzten Zeit hatten wir andererseits auch mit einigen „Schwierigkeiten“ zu kämpfen, das wollen wir nicht verschweigen – z. B. waren wir beide im Februar körperlich angeschlagen, beide Malaria, und Hans-Jürgen hatte zusätzlich eine Zahnentzündung, wir hatten mit Verleumdungen und somit Beziehungsproblemen zu tun. Wir sind uns dessen, was Paulus uns in Eph. 6:12 sagt, sehr bewusst: „Unser Kampf ist nicht mit Fleisch und Blut...“ Gerade in den letzten Tagen sprach Gottes Wort zu uns in dieser Situation aus Jesaja 54:17: „Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen, und jede Zunge, die sich gegen dich erhebt, sollst du im Gericht schuldig sprechen. “Auch finanziell sehen wir immer wieder, dass Gottes Hilfe nicht zu spät kommt! In einer Gemeindein der Nähe von Yaoundé wurde nach Hans-Jürgens Predigt ein Opfer für den Schulbau eingesammelt. Preis sei dem Herrn! Wir sehen, wie sich Gottes Wort erfüllt: „Lass dein Brot über das Wasser fahren; denn du wirst es finden nach langer Zeit. Verteil es unter sieben oder unter acht; denn du weißt nicht, was für Unglück auf Erden kommen wird“ (Prediger 11, 1 -2). In dieser wirtschaftlich unstabilen Zeit gibt Gottes Wort diesen ungewöhnlichen Rat! Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm zurückgeben, was er Gutes getan hat. (Spr. 19,17) Wem Besseres könnten wir leihen in dieser unsicheren Zeit? Das haben wir uns zu Herzen genommen, und wir erleben Gottes Treue im Kleinen wie im Großen. Herzlichst, Eure Missionare Hans-Jürgen und Erika Klußmann
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